3D Relief Studio
Tiefenkarte, Foto, SVG-Form, STL oder OBJ rein — produktionsreifes Relief raus.
Das 3D Relief Studio wandelt Graustufen-Tiefenkarten, Fotos, SVG-Formen, STL- und OBJ-Modelle lokal in ein gravierfertiges 2.5D-Relief um. Du steuerst Tiefe, Treppenbildung (Anti-Banding), Kanten- und Ridge-Schutz, ordnest das Ergebnis einer Materialstrategie zu, kalibrierst optional gegen einen echten Teststreifen und exportierst am Ende ein Produktionspaket mit Tiefenbild, Einstellungs-JSON, Jobplan und optional einem LightBurn- oder EZCAD-Ordner. Eigene Materialpresets, Relief-Profile und Projekte lassen sich speichern, exportieren und wieder importieren.
Bestimmt, was als Tiefenkarte gilt, bevor überhaupt eine Datei gewählt wird.
- Raster-Interpretation: Als Depth Map lesen
- Behandelt ein geladenes Graustufenbild direkt als Tiefenkarte — Helligkeit entspricht der Tiefe.
- Raster-Interpretation: Foto zu Relief lokal
- Schätzt aus einem normalen Foto lokal (ohne Upload, ohne API) eine plausible Tiefenkarte aus Luminanz, Mitteltönen und Kanten.
- Photo Relief Stärke
- Nur bei „Foto zu Relief lokal“ sichtbar — regelt, wie stark die lokale Tiefenschätzung aus dem Foto wirkt.
- PNG / JPG / WebP / SVG / STL / OBJ auswählen
- Öffnet die Dateiauswahl. Rasterbilder werden als Depth Map oder Photo-Relief gelesen, SVG als Formrelief, STL/OBJ als Top-View-Heightmap aus dem 3D-Modell.
- Quellinfo (Dateiname, Typ, Pixelmaße)
- Zeigt nach dem Laden Dateiname, erkannten Quelltyp (Depth Map, SVG Relief-Form, STL/OBJ Heightmap, Photo Relief) und Breite × Höhe in Pixel.
Erscheint nur, wenn die Quelle eine SVG-Form ist — die Regler wirken live auf die Formtiefenkarte.
- Bevel
- Regelt, wie stark die Kanten der Form abgeschrägt statt scharfkantig hochgezogen werden.
- Shape Height
- Bestimmt die relative Höhe/Tiefe der Form gegenüber der Grundfläche.
- Vertieft statt erhöht
- Kehrt die Formrichtung um — die Form senkt sich ins Material statt sich zu erheben.
- Materialstrategie
- Wählt ein Materialprofil aus der eingebauten Datenbank oder einem eigenen Preset; übernimmt dessen Standardwerte für die Regler darunter.
- Tiefe invertieren
- Kehrt Schwarz/Weiß-Zuordnung der Tiefenkarte um — für Workflows, die Helligkeit umgekehrt interpretieren.
- Anti-Banding Modus
- Legt die Strategie gegen Treppenbildung fest: Smooth Gradient, Ridge Preserve, Stepped Intentional oder Material Safe.
- Maximale Tiefe
- Setzt die maximale Gravurtiefe in mm, auf die die gesamte Tiefenkarte skaliert wird.
- Gamma
- Verzerrt die Tonwertkurve der Tiefe nichtlinear — höhere Werte betonen helle, niedrigere Werte dunkle Bereiche stärker.
- Tiefenkontrast
- Erhöht oder verringert den Kontrast zwischen flachen und tiefen Bereichen der Karte.
- Tiefe glätten
- Glättet abrupte Tiefensprünge in der Karte, um weichere Übergänge zu erzeugen.
- Treppenbildung reduzieren
- Reduziert sichtbare Stufen (Banding) zwischen Tiefenleveln gemäß dem gewählten Anti-Banding-Modus.
- Kanten schützen
- Schützt feine Kanten der Tiefenkarte davor, durch Glättung oder Anti-Banding verwaschen zu werden.
- Ridge Protection
- Schützt schmale, erhöhte Grate in der Tiefenkarte davor, durch andere Korrekturen abgeflacht zu werden.
- Layer Preview
- Schaltet eine virtuelle Tiefenschichten-Ansicht in der Vorschau frei, ohne den eigentlichen Export zu verändern.
- Layer Count
- Bestimmt die Anzahl der virtuellen Tiefenschichten für die Layer-Vorschau.
Diese Werte verändern nicht die Tiefenkarte selbst, sondern die Zeit- und Pass-Kalkulation sowie die mit ans Exportpaket übergebenen Maschinenwerte.
- Breite / Höhe
- Physische Zielmaße des Reliefs in mm — fließen in Jobplan und Exportmanifest ein.
- Linienabstand
- Abstand zwischen den Scanlinien in mm; feinerer Abstand erhöht Detailtreue und Bearbeitungszeit.
- Speed
- Vorschubgeschwindigkeit in mm/s für die Produktionskalkulation.
- Max Power
- Maximale Laserleistung in %, die für tiefste Bereiche genutzt wird.
- Min Power
- Minimale Laserleistung in %, die für die flachsten gravierten Bereiche genutzt wird.
- Second Power
- Zweite Leistungsstufe für Maschinen/Workflows mit Sekundärleistungswert.
- Frequency
- Pulsfrequenz in kHz für Geräte, die das unterstützen.
- Passes
- Anzahl der Produktionsdurchgänge für die Zeitkalkulation.
- LightBurn Dither
- Legt den Dither-Modus für den LightBurn-Export fest: Stucki, Jarvis, Newsprint, Ordered oder Threshold.
- Air Assist
- Schaltet die Druckluftunterstützung ein/aus; wird in JSON, Notizen und im LBRN2-Projekt hinterlegt.
- Scan-Strategie
- Legt das Scanmuster fest: Horizontal, Crosshatch (Kreuzschraffur) oder Contour Finish.
- Cleanup-Strategie
- Bestimmt, wann Reinigungsdurchgänge eingeplant werden: Aus, Nach Roughing + Finale, Alle N Durchgänge oder Nur final.
- Cleanup-Intervall
- Nur bei „Alle N Durchgänge“ relevant — legt fest, nach wie vielen Passes ein Cleanup-Durchgang eingeschoben wird.
Aufklappbarer Bereich; speichert die aktuellen Relief-Regler (Tiefe, Gamma, Kontrast, Glättung, Anti-Banding, Kanten-/Ridge-Schutz) als wiederverwendbares Materialpreset.
- Preset-Name
- Name, unter dem das Preset gespeichert und in der Materialstrategie-Liste angezeigt wird.
- Materialfamilie
- Ordnet das Preset einer Familie zu: Holz, Leder, Metall, Acryl/Glas, Stempel/Die oder Topografie.
- Roughing / Finishing / Cleanup (Zahlenfelder)
- Anzahl der jeweiligen Passes, die dieses Preset für den Jobplan vorschlägt.
- Scan-Winkel
- Rotation des Scanmusters in Grad, die das Preset vorschlägt.
- Notizen
- Freitext-Notizfeld, das mit dem Preset gespeichert wird.
- Preset speichern
- Speichert die aktuellen Regler-Werte als neues oder aktualisiertes Preset und aktiviert es sofort.
- Aktuelles exportieren
- Lädt das aktuell konfigurierte Preset als einzelne JSON-Datei herunter.
- Alle exportieren
- Lädt alle eigenen Materialpresets gebündelt als eine JSON-Datei herunter.
- Importieren
- Lädt eine zuvor exportierte Preset- oder Preset-Bündel-Datei und übernimmt sie in die eigene Materialdatenbank.
- Eigene Presets — Löschen
- Entfernt ein gespeichertes eigenes Preset aus der Liste; ist es gerade aktiv, springt die Materialstrategie auf das erste Standardmaterial zurück.
Vierstufiger Workflow, um die Tiefenkarte an die echten Gravurergebnisse einer Maschine-Material-Kombination anzupassen: Teststreifen erzeugen, Material gravieren, Ergebnis eintragen, Korrektur anwenden.
- Korrektur anwenden
- Schaltet die Kalibrierkurve für Preview und Export ein bzw. aus.
- Messpunkt 25 % / 50 % / 75 %
- Trägt ein, welche tatsächliche Tiefe (in %) die Maschine an diesem Eingabewert wirklich erzeugt hat — daraus baut Vextrify die Korrekturkurve.
- Teststreifen laden
- Erzeugt eine Testbild-Tiefenkarte mit mehreren Graustufenstufen als neue Quelle, bereit zum Gravieren und Ausmessen.
- Kurve exportieren
- Lädt die aktuelle Kalibrierkurve als JSON-Datei herunter.
- Kurve importieren
- Lädt eine zuvor exportierte Kalibrierkurve und übernimmt sie.
- Profilname
- Name, unter dem die aktuellen Relief-Einstellungen als Profil gespeichert werden.
- Profil speichern
- Speichert alle aktuellen Regler als benanntes, wiederverwendbares Profil und aktiviert es.
- Import
- Lädt eine zuvor exportierte Profildatei und übernimmt sie in die Profilliste.
- Profil-Auswahl (Dropdown)
- Wählt eines der gespeicherten Profile als Ziel für Laden, Export oder Alle-Export.
- Laden
- Wendet die Einstellungen des ausgewählten Profils auf die aktuellen Relief-Regler an.
- Export
- Lädt das ausgewählte Profil als einzelne Datei herunter.
- Alle
- Lädt alle gespeicherten Profile gebündelt als eine Datei herunter.
- Projektname
- Name, unter dem das aktuelle Relief-Projekt (Quelle, Einstellungen, Jobplan) gespeichert wird.
- Projekt speichern
- Speichert Quellinfo, alle Relief-Einstellungen und den aktuellen Jobplan als eigenständiges Projekt.
- 3D Relief
- Interaktive 3D-Vorschau des Reliefs mit echtzeitfähiger WebGL-Darstellung.
- Depth Preview
- Schattierte 2D-Vorschau der simulierten Tiefe mit Lichtrichtung — zeigt Übergänge und Banding.
- Layer Check
- Zeigt die virtuellen Tiefenschichten-Grenzen entsprechend der eingestellten Layer Count.
- Depth Map
- Zeigt die rohe verarbeitete Tiefenkarte als Graustufenbild, wie sie exportiert würde.
- Layer aktiv
- Schnellzugriff-Schaltfläche, die direkt in den Layer-Check-Modus wechselt, wenn Layer Preview aktiviert ist.
- Sichtansichten (Top / Low Angle / Coin Light / Wood Relief)
- Setzt Zoom, Lichtwinkel und Relief-Höhe der Vorschau auf einen vordefinierten Blickwinkel.
- Ansicht resetten
- Setzt Zoom, Verschiebung, Relief-Höhe und Lichtwinkel auf die Ausgangswerte zurück.
- Relief-Höhe
- Skaliert die dargestellte Höhe des Reliefs in der Vorschau — rein visuell, ändert nicht die exportierte Tiefenkarte.
- Lichtwinkel
- Dreht die simulierte Lichtquelle um das Relief, um Schattenwurf und Detailerkennbarkeit zu prüfen.
- Zoom (Mausrad) / Ziehen
- Vergrößert bzw. verschiebt die 2D-Vorschauansichten (Depth Preview, Layer Check, Depth Map) per Mausrad und Drag — bei aktivem Depth Preview steuert Ziehen stattdessen Lichtwinkel und Relief-Höhe.
- Zum Laser senden
- Übergibt das verarbeitete Tiefenbild als neues Bildobjekt mit den aktuellen Produktionswerten an Laser Control.
- Anwenden & zurück zum Laser
- Erscheint stattdessen, wenn das Relief Studio aus Laser Control heraus geöffnet wurde — ersetzt dort direkt das Ursprungsbild durch das bearbeitete Tiefenbild.
Reine Anzeige — fasst den aus Material und Einstellungen berechneten Jobplan zusammen.
- Gesamt-Passes / Max. Tiefe / Linienabstand / Speed
- Kernkennzahlen des Jobplans auf einen Blick.
- Geschätzte Dauer
- Hervorgehobene Zeitabschätzung für den gesamten Job.
- Pass- und Maschinenwerte (Roughing, Finishing, Cleanup, Cleanup nach, Max/Min/Second Power, Frequency, Air Assist, Dither)
- Detailaufschlüsselung der berechneten Pass-Verteilung und übernommenen Maschinenwerte.
- Strategie
- Listet die geplanten Produktionsschritte mit Titel und Erläuterung.
- Cleanup einplanen (Hinweis)
- Zeigt, nach welchen Pass-Nummern ein Cleanup-Durchgang eingeplant ist, sofern die Cleanup-Strategie das vorsieht.
- Technische Details (aufklappbar)
- Zeigt Scan-Rotation, Anzahl Scan-Linien und berechneten Fahrweg in Metern.
- Produktions-Checkliste (aufklappbar)
- Listet Prüfpunkte vor dem eigentlichen Produktionslauf auf.
- Export-Hinweise
- Zusätzliche Hinweistexte zur gewählten Konfiguration, z. B. zu Material oder Exportformat.
- Tiefe beim Export invertieren
- Kehrt die Tiefenrichtung nur im exportierten Bild um — praktisch für Software, die Schwarz/Weiß anders als Tiefenrichtung interpretiert.
- Paket-Typ
- Wählt das Zielformat des ZIP-Exports: Generic Depth Map, LightBurn Folder oder EZCAD Notes Package.
- Nur Depth PNG 8-bit
- Exportiert ausschließlich die 8-Bit-Tiefenkarte als PNG.
- Nur Depth PGM 16-bit
- Exportiert ausschließlich die hochauflösende 16-Bit-Tiefenkarte als PGM — für Software, die mehr Tiefenstufen als 8-Bit verarbeiten kann.
- Settings JSON
- Exportiert alle aktuellen Relief-Einstellungen und den Jobplan als JSON-Datei.
- Jobplan TXT
- Exportiert den Produktionsplan als lesbare Textdatei.
- Produktions-ZIP Export
- Bündelt Tiefenbild (PNG + PGM), Settings-JSON, Jobplan und — je nach Paket-Typ — ein LightBurn-LBRN2-Projekt oder EZCAD-Notizen in einer ZIP-Datei.
- Die beste Tiefenkarte kommt aus einer echten Höhenquelle (3D-Modell, Geländedaten, Münzprofil, Skulpturscan, STL/OBJ) — „Foto zu Relief lokal“ liefert nur eine plausible Annäherung aus einem normalen Foto.
- Die Materialkalibrierung über den Teststreifen ist optional, aber lohnt sich, sobald du dieselbe Maschine-Material-Kombination wiederholt einsetzt — sie korrigiert Preview und Export danach automatisch.
- Layer Preview verändert nie den Export, sondern hilft nur dabei, vor der Produktion zu prüfen, wie die virtuellen Tiefenschichten beim mehrstufigen Gravieren zusammenwirken.
- Relief-Profile speichern ausschließlich die Regler-Werte, nicht die Quelldatei — beim erneuten Laden eines Profils brauchst du weiterhin die passende Tiefenkarte, SVG-Form oder STL/OBJ-Datei.
- Bei SVG-Quellen wirken Bevel, Shape Height und Invertierung sofort live auf die Vorschau — ein guter Weg, um schnell zwischen erhabenem und vertieftem Relief derselben Form zu vergleichen.
- Für echte Produktion immer den ZIP-Export nutzen statt einzelner PNG/PGM-Dateien — nur das ZIP enthält Einstellungen, Jobplan und (optional) das LightBurn-Projekt zusammen.