Vergleich

Viele Rohlinge auf einmal gravieren mit Werkstückerkennung

Zwanzig Untersetzer, ein Tablett voller Anhänger, Schieferplatten in verschiedenen Formen: jedes Teil von Hand zu platzieren dauert länger als das Gravieren. Das übernimmt die Kamera.

Geprüft vom Vextrify-Team, getestet in unseren eigenen Laser-Betrieben · Aktualisiert · So testen wir

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Schritt 1: Kamera ausrichten und Referenzbild aufnehmen

Die Werkstückerkennung baut auf einer kalibrierten, ausgerichteten Kamera auf: Die Linse wird einmal kalibriert und die Kamera aufs Bett ausgerichtet, damit ein Punkt im Bild ein Punkt auf dem Bett ist. Am zuverlässigsten wird es mit einem Referenzbild des leeren Betts. Eine Grundplatte oder Schablone darf liegen bleiben; nur die Werkstücke müssen weg.

  • Linse kalibrieren, Kamera ausrichten
  • Referenzbild des leeren Betts
  • Schablone oder Grundplatte darf bleiben
Kamera ausrichten
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Schritt 2: die Teile erkennen

Leg deine Rohlinge mit etwas Abstand aufs Bett und klick auf „Werkstücke erkennen“. Vextrify vergleicht das Bild mit dem leeren Bett oder nutzt ohne Referenz den Kontrast und korrigiert jeden Umriss um die Materialhöhe. Teile, die sich berühren oder teilweise außerhalb des Kamerabilds liegen, werden gemeldet — du schiebst sie zurecht und erkennst erneut. Empfindlichkeit, kleinste und größte Teilgröße und der Erkennungsbereich lassen sich einstellen.

  • Etwas Abstand zwischen den Teilen lassen
  • Höhenkorrektur für das Material
  • Berührende oder angeschnittene Teile werden gemeldet
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Schritt 3: setzen, einpassen oder maskieren

Wähl dein Design und dann „Design auf alle Teile setzen“, um es auf jedem Teil an dieselbe Stelle zu setzen, mitgedreht mit dem Teil. „Design in jedes Teil einpassen“ macht es so groß, wie jedes Teil erlaubt. „Als Maske nutzen“ macht die Teile zu Masken: Zieh ein Bild in eine, dann füllt „Alle Masken gleich füllen“ den Rest.

  • Auf alle setzen: gleiche Stelle, mitgedreht
  • In jedes einpassen: so groß wie das Teil erlaubt
  • Masken: eine füllen, dann alle gleich füllen
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Schritt 4: Umrisse und Halterungen

„Umriss schneiden“ legt um jedes Teil einen Schnittpfad mit frei wählbarem Abstand, etwa um Teile nach dem Gravieren aus einer Platte zu schneiden. „Halterung schneiden“ erzeugt eine Schablone: einen Ausschnitt, der die Teile für die nächste Serie in derselben Lage hält. Beides landet auf einer eigenen Ebene, Leistung und Tempo stellst du getrennt ein.

  • Umriss mit Abstand schneiden
  • Halterung für Wiederholserien schneiden
  • Jeweils auf einer eigenen Ebene

Laser, die Vextrify steuert

Die Desktop-App für macOS, Windows und Linux verbindet sich direkt mit diesen Steuerungen und fährt den Job live.

Diodenlaser

  • GRBL — USB oder Netzwerk
  • xTool D1 · D1 Pro · S1
  • Sculpfun · Ortur · Atomstack · Twotrees

G-Code-Firmware

  • Marlin
  • Smoothieware
  • Snapmaker 2.0 · Artisan

CO2-Laser

  • Ruida — USB oder Netzwerk
  • TopWisdom
  • Trocen / AWC
  • K40 mit Serien-Board M2 Nano

Faser-Galvolaser

  • SEA-LASER / BSL — z. B. Leapion LM-30S
  • JCZ / EZCAD2 (BJJCZ LMC)
  • EZCad3

Häufige Fragen

Welche Kamera brauche ich?

Eine Kamera über dem Bett, die in Vextrify kalibriert und auf den Laser ausgerichtet ist. Die Erkennung arbeitet auf dem ausgerichteten Kamerabild.

Müssen die Teile gleich geformt sein?

Nein. Jedes Teil wird mit seinem eigenen Umriss erkannt, runde, eckige und unregelmäßige Rohlinge können zusammen auf dem Bett liegen.

Was passiert, wenn sich zwei Teile berühren?

Vextrify meldet berührende Teile und setzt nichts darauf. Schieb sie auseinander und erkenne erneut.

Mit welchen Lasern funktioniert das?

Mit jedem Laser, den Vextrify steuert und der eine ausgerichtete Kamera hat — in der Desktop-App auf macOS, Windows und Linux.