Vergleich

Fotogravur auf Holz

Holz ist das einfachste Material für den Einstieg und das schwierigste, um konstant zu bleiben. Holzart und Maserung entscheiden mehr als jede Einstellungstabelle.

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Die kurze Antwort

Ein helles, gleichmäßig gemasertes Holz wählen, das Foto auf einen schmalen Tonwertumfang vorbereiten und das rohe Holz das Weiß tragen lassen. Auf Holz werden die Lichter gar nicht graviert — sie sind die unberührte Oberfläche —, weshalb alles, was diese Flächen leicht anpunktet, sofort als grauer Schleier über dem Bild wirkt. Danach einen Materialtest für genau diese Holzart durchführen, denn eine Einstellung, die zu Birke passt, passt nicht zu Nussbaum.

  • Helle, gleichmäßige Maserung schlägt figürliches Holz bei Fotos
  • Lichter = rohes Holz, müssen also unberührt bleiben
  • Je Holzart testen, nicht einmal für 'Holz allgemein'
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Was die Holzart mit dem Foto macht

Helle Hölzer mit wenig Maserungskontrast geben den breitesten nutzbaren Bereich, weshalb Birkensperrholz in den meisten Werkstätten das Standard-Testmaterial ist. Dunklere Hölzer wie Nussbaum starten mit weniger Kontrast zwischen gebrannter und unberührter Fläche, weshalb das Bild in der Vorbereitung mehr Trennung braucht, um lesbar zu bleiben. Stark figürliche Hölzer legen ihr eigenes Muster über das Bild — schön für Schilder, schwierig für Gesichter. Harztaschen und Astlöcher brennen anders als die umgebende Fläche und zeigen sich als Flecken.

  • Birke und Ahorn: breitester Tonwertumfang
  • Nussbaum und dunkle Hölzer: weniger Kontrast, brauchen mehr Trennung
  • Figürliche Maserung konkurriert mit dem Motiv
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Warum Holzgravuren matschig werden

Drei Ursachen, nach Häufigkeit geordnet. Die hellen Flächen sind nicht wirklich weiß, sodass der gesamte Hintergrund ein leichtes Punktmuster annimmt und das Bild seinen Glanz verliert. Die Mitteltöne sind zu weit komprimiert, sodass das Gesicht zu einer flachen Fläche wird. Oder das Punktmuster ist zu fein für die Brandstreuung, sodass benachbarte Punkte zu einem soliden Ton verschmelzen. Alle drei sind Vorbereitungsprobleme, keine Maschinenprobleme — eine gute Nachricht, denn sie kosten nichts, um sie zu beheben.

  • Fast-Weiß, das noch brennt, erzeugt einen grauen Schleier (gemessen: 2,6 % Punkte bei Helligkeit 248)
  • Zu stark komprimierte Mitteltöne machen Gesichter flach
  • Zu feines Punktmuster verschmilzt zu solidem Brand
Eine matschige Gravur reparieren
Gleichmäßige Fläche bei Helligkeit 248, gerastert
Helligkeit 248
2,62 % gebrannt
Gleichmäßige Fläche bei Helligkeit 242, gerastert
Helligkeit 242
4,97 % gebrannt
Gleichmäßige Fläche bei Helligkeit 212, gerastert
Helligkeit 212
16,73 % gebrannt
Gleichmäßige Fläche bei Helligkeit 255, gerastert
Echtes Weiß
0 % gebrannt
Die ersten drei Felder sehen am Bildschirm weiß aus. Gerastert brennt jedes davon — über einen ganzen Hintergrund liegt danach ein gleichmäßiger grauer Schleier. Nur echtes Weiß bleibt unberührt, und genau dorthin zieht die Vorbereitung diese Flächen.
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Wie Vextrify hilft

Photo Studio führt ein Profil pro Oberfläche — helles Holz, dunkles Holz und die anderen gängigen Materialien —, sodass die Tonwertarbeit von diesem Material ausgeht statt von einem generischen Filter. Weiße Bereiche im Bild bleiben unberührtes Material, statt ein leichtes Punktmuster anzunehmen. Wenn das Bild fertig ist, geht dasselbe Projekt an die Maschine: mit der Kamera am echten Werkstück platzieren, mit einem Probelauf die Kontur zur Positionsprüfung nachfahren, dann ausführen. Im Browser kannst du das Ergebnis kostenlos ansehen; für Export und Produktion braucht es einen Tarif.

  • Profile je Material für helles und dunkles Holz
  • Weiß bleibt rohes Holz
  • Kameraplatzierung und Probelauf vor dem Brennen
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Unbearbeitetes Porträtfoto
Das Kundenfoto

Weicher Hintergrund, feine Hauttöne, viel Zeichnung im Hellen — am Bildschirm schön.

Dasselbe Foto als gerasterte Gravurvorlage
Nach der Vorbereitung

Tonwerte auf den Umfang gebracht, den das Material tragen kann, Punktmuster gesetzt, Kanten geschärft. Das ist die Datei, die der Laser bekommt — kein Filter über dem Foto.

Häufige Fragen

Welches Holz eignet sich am besten für Fotogravuren?

Helle, gleichmäßig gemaserte Holzarten: Birkensperrholz, Ahorn und Pappel. Sie geben den breitesten Abstand zwischen unberührter Oberfläche und dunklem Brand — genau das, was ein Foto braucht.

Welche Einstellungen sollte ich für Fotos auf Holz nutzen?

Je Holzart über einen Materialtest ermitteln statt eine Tabelle zu kopieren. Als ein Beispiel lief ein Foto auf hellem Holz bei rund 400 mm/s bei 20–35 % Leistung mit 0,1 mm Zeilenabstand auf unserem CO2-Testaufbau — ein Ausgangspunkt, keine Regel.

Sollte ich das Holz vorher versiegeln oder abkleben?

Malerkrepp hält Rauchrückstände von der Oberfläche fern und lohnt sich bei hellen Hölzern; es verändert die Gravur selbst nicht. Versiegeln vor der Gravur verändert, wie die Oberfläche brennt, also vorher an einem Testwerkstück prüfen, bevor ein echtes Stück eingesetzt wird.

Warum ist meine Holzgravur an den Bildrändern dunkler?

Meist weil der Laser an den Zeilenenden abbremst und dort mehr Zeit verbringt. Viele Controller haben dafür eine Overscan-Einstellung; ansonsten einen Rand lassen, sodass der Effekt außerhalb des Bilds liegt.